medienspiegel  - interpretation - rezension - interview
Ulrich Grasnick t
Rezension zu Der vieltürige Tag Sebastian Kleinschmidt, Neue Zeit, 1973 Freundlich soll die Erde sein. Zu einem Lyrikband von Ulrich Grasnick „Jeder   betritt   auf   seine Weise   die Welt   der   Dichtung,   deren   Festsaal   viele Türen   hat   mit   ganz   verschiedenen   Einlasszeiten.   Um   empfangen zu   werden,   muss   mancher   lange   gewartet   haben,   und   nicht   immer   dem   wird   zuerst   geöffnet,   der   es   nicht   anders   wollte,   als   leise   und höflich daran zu klopfen. Das   Herein   ist   gesprochen.   Nicht   schüchtern   zwar,   doch   ohne   Lärm   im   Schritt   betrat   der   Dichter   Ulrich   Grasnick   den   ihm   schon   lange vertrauten Raum und legte still sein kleines Buch in die geöffneten Hände der Zeit…“ Gesamter Text
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Rezension zu Flugfeld der Träume Liebesgedichte    vom    Ulrich    Grasnick    und    Charlotte    Grasnick    mit    15    Reproduktionen    nach    Grafiken    von    Wilhelm   Lachnit.   Klaus-Dieter Schönewerk, nd, 13.8.1985 Liebe als starkes Band der Welt „Viel   ist   in   diesen   Gedichten   von Träumen   die   Rede. Aber   dies   sind   keine   realitätsfernen,   körperlosen   Phantome.   Sie   tragen Wirklichkeit, und   der   Morgen,   das Wachsein,   das   Aufbrechen   zu   den   Forderungen   des Tages   ist   ihr   „Flugfeld“…So   sind   die   Zeichnungen   und   Grafiken Wilhelm Lachnits (1899 bis 1962) — er war mit den Grasnicks befreundet — mehr als reizvolle optische Zutaten zu Sprachbildern….“ Gesamter Text
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Rezension zu den Gedichten „ Hölderlin“ und „Neue Nachricht für Paris“ Sture Packalén, 1986 Zum   Hölderlinbild   in   der   Bundesrepublik   und   der   DDR.   Anhand   ausgewählter   Beispiele   der   produktiven   Hölderlin Rezeption. „Auf   ähnliche   Weise   werden      in   den   beiden   Gedichten   Ulrich   Grasnicks   „Hölderlin“   (1973)   und   „Neue   Nachricht   für   Paris“   (1983) Vergangenheit und Parallele  zu einander gesetzt und gegenwärtige Erfahrungen zum Asudruck gebracht. ….“ Aus: Sture Pakalén, Acta Univ. Ups. Studia German. Ups. 28. Uppsala 1986, S.216-218 Gesamter Text
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Rezension zu Lesung/Buch Fels ohne Eile Ingeborg Ruthe, 18.12.2003, Berliner Zeitung Ein Fels bleibt immer am gleichen Ort „Die   Gedichte   waren   zuerst   da,   dann   entstanden   die   Bilder   von   den   Felstürmen   im   Elbsandsteingebirge.   Der   aus   Pirna   stammende,   in Berlin    lebende    Lyriker    Ulrich    Grasnick,    65,    schrieb   Verse    über    den    "Fels    ohne    Eile".    Im    Rhythmus    des   Wanderers    sind    die "Kindheitstürme"   beschrieben   und   als   "Permosers   Traum"   die   weißen   Sandsteinbrüche   von   Rathen.   Auch   Bastei,   Barbarine   und   der hausbergähnliche    Lilienstein.    Grasnick    gönnt    dem    Leser    den    Canaletto-Blick    über    Pirnas    Marktplatz,    lässt    ihn    das   Ablegen    eines Elbdampfers im Frühnebel miterleben und ist sich gewiss: "Ich komme zum Fels,/weiß, er steht dort,/wo ich ihn verließ"…“ Gesamter Text Berliner Zeitung
Rezension zu Lesung/Buch Fels ohne Eile Rolf Bäns, 6.12.2003, Sächische Zeitung Poesie der Stille „Sehr   still   war   es   am   Mittwoch Abend      in   der   Galerie   des   Pirnaer   Stadtmuseums   im   wahrsten   Sinne   des Wortes,   als   Ulrich   Grasnick   vor einem   aufmerksamen   Publikum   aus   seinem   neuen   Buch   „Fels;   ohne   Eile"   las.   Der   Autor   fesselte   den   Hörer   durch   seine   stimmungsvolle Sprachdiktion   und   seinem   Empfinden   unserer   Heimat   gegenüber.   Fünfzig   Jahre   lebte   Grasnick   selbst   in   der   Canalettostadt,   wurde   hier geboren.   In   seinen   Gedichten   fängt   et   den Alltag   ein   ohne   heimatlichen   Schmalz.   Das   macht   Grasnicks   dichterisches Tun   so   überzeugend. In   poetischer Weise   schreibt   und   umschreibt   er   uns   liebgewonnenes   und   zieht   seine   Kreise   weit   über   die   Heimatstadt   hinaus   bis   tief   ins Elbsandsteingebirge…“
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Rezension zu Der vieltürige Tag Benjamin Stein, 25.02.2007, Turmsegler.net „Rückkehr „Wind   fährt   herab,/wir   sehen   den   Staub/nicht   im   Dunkel   –/Wir   finden/ein   verlassenes   Feuer,/darin   noch   schwelt/die   vergangene Stunde“ „…Nicht   von   ungefähr   haben   Ulrich   und   Charlotte   Grasnick   sich   mehrfach   gemeinsam   auf   den   dichterischen Weg   gemacht.   Immer   wieder sind ihre Gedichte auch Gespräch untereinander. Er hat oft und gern von seiner Reise zu Marc Chagall berichtet…“ Gesamter Text Turmsegler
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Rezension zu Fermate der Hoffnung.Hommage an Marc Chagall : Gedichte deutsch/russisch Hans-Dieter Schütt, nd, 1.12.2018 „In zwei Hände gegeben. Ulrich Grasnick: Poetische Hommage an Marc Chagall“ „…Der   Maler   Marc   Chagall   und   Ulrich   Grasnick   -   einer   der   malerischsten   deutschen   Dichter.   Paris   und   Pirna   sozusagen.   Immer   schon ging   Grasnick   zu   den   Gemälden,   er   liebt   den   Zyklus,   als   wandle   er   durch   Galerien.   Er   hat   Chagall   in   Frankreich   besucht,   und   bereits frühere   Gedichtbände   (»Liebespaar   über   der   Stadt«,   »Hungrig   von Träumen«)   erzählen   die   Begegnung   mit   diesem   Jahrhundertkünstler (1887-   1985)   als   innige   Selbsterkundung   zwischen   den   Spannungspolen   Natur   und   Kultur,   Bild   und   Gedanke.   Nun   eine   Sammlung   deutsch und russisch - auch mit jüngeren Versen…“ Gesamter Text nd
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Rezension zu Auf der Suche nach deinem Gesicht : Gedichte zu Johannes Bobrowski. Gedichte. Barbara Weitzel, Welt am Sonntag, 24.6.2018 „Bobrowskis Spuren“ „Von der Beschreibung/deines Zimmers/sind uns nur Worte geblieben. Der hier Angesprochene ist Johannes Bobrowski, der 1965 im Alter von 48 Jahren viel zu früh verstorbene Dichter. Ulrich Grasnick…“ Gesamter Text
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Vorwort zu Fermate der Hoffnung: Hommage an Marc Chagall. Gedichte Deutsch/Russisch York Freitag 2018 „…Eine   Hommage   liegt   uns   vor,   eine   Hommage   gewissermaßen   an   alles Verbindende.   In   diesem   Sinne   vielleicht   lässt   sich   deuten,   wovon Ulrich   Grasnicks   Umtriebigkeit   als   Dichter   bis   heute   in   der   Hauptsache   geleitet   scheint   –   und   auch   dies   sicherlich   ein Verweis   auf   die Parallele Chagall – von Unterwegssein zwischen den Welten…“ Gesamter Text
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Nachwort zu Auf der Suche nach deinem Gesicht : Gedichte zu Johannes Bobrowski. Gedichte. Dr. Martin A. Völker „Vom Glück dichterischer Berührung“, 27.11.2018 …Was   Ulrich   Grasnick   in   dem   Gedicht   „Ahornallee   26“   formuliert,   ist   einerseits   als   künstlerisches   Selbstverständnis   zu   deuten,   das   die Grenzen   zwischen   den   Künsten   niederreißt   und Verbindungswege   anlegt. Andererseits   steckt   darin   die   Quintessenz   einer   im   Ästhetischen geborgenen    politischen    Haltung,    die    Grasnick    mit    dem    Kunstphysiologen    Friedrich    Schiller    und    mit    den    Kunstmetaphysikern    der deutschen Romantik verbindet:…“ Gesamter Text .planetlyrik.de
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Rezension zu Auf der Suche nach deinem Gesicht: Gedichte zu Johannes Bobrowski. Gedichte. Timo Brandt, Oktober 2018, Signaturen-Magazin.de „Deine Stimme/mit dem Gewicht der Ferne“ „…Ulrich   Grasnicks   Band   mit   „Gedichten   zu   Johannes   Bobrowski“   könnte   man   als   eine Art   Spurensuche   bezeichnen,   eine   Spurensuche   im Leben   und   im Werk. Von   beidem,   Leben   und Werk,   haben   sich   die   Gedichte   inspirieren   lassen;   sie   treiben,   fahren   auf   ihnen   dahin,   wie   ein Boot auf einem Fluss…“ Gesamter Artikel
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Rezension zu Auf der Suche nach deinem Gesicht: Gedichte zu Johannes Bobrowski. Gedichte. Cornelia Geißer, 11.6.2018, Berliner Zeitung „Weltverwunderung in Sprache und Natur“ „Auf der Suche nach einem Land, das größer war als das deine, verströmt sich in meiner Stille dein Wort. So   beginnt   das   erste   Gedicht   in   dem   Band Auf   der   Suche   nach   deinem   Gesicht   von   Ulrich   Grasnick.   Es   heißt   „Johannes   Bobrowski“,   es   ist dem   1965   viel   zu   früh   gestorbenen   Dichter   gewidmet   wie   alle   Gedichte   in   diesem   Buch.   Das   ist   gerade   im   Quintus-Verlag   erschienen. Johannes   Bobrowski   trat   in   der   kurzen   Zeit,   da   er   öffentlich   als   Schreiber   wahrgenommen   wurde,   mit   einer   Sprachmacht   auf,   die   Kritiker wie   Kollegen   verblüffte.   Seine Wirkung   hält   an,   heute   setzt   sich   eine   literarische   Gesellschaft   dafür   ein,   dass   dieser   Sprachkraftmensch   und Bildererfinder nicht vergessen wird….“ Gesamter Artikel
Rezension zu Fermate der Hoffnung Volkmar Eltzel, 10.2.2019, Lichtenberg-Marzhahn-Plus.de „…ANTHEA   ist   Mitglied   der   Gemeinschaft   der   Independent Verlage,   unabhängig   von   Konzernen.   „Fermate   der   Hoffnung“   heißt   eine   der jüngsten   Neuerscheinungen   von   2018.   Ulrich   Grasnick   schrieb   die   Hommage   an   den   Poeten   und   französischen   Maler   russisch-jüdischer Herkunft Marc Chagall. Ein kleiner, feiner Gedichtband in Deutsch und Russisch…“ lichtenbergmarzahnplus.de
Ulrich Grasnick zum 80. Geburtstag Marco Ferst, 1.6.2018, Ostsee-Zeitung Immer wieder Marc Chagall „Der   Dichter   Ulrich   Grasnick   feiert   am   4.   Juni   seinen   80.   Geburtstag   /   Lesung   am   5.   Juni   im   Heimatmuseum   Graal-Müritz…In   den Sommermonaten   lebt   und   arbeitet   der   Lyriker   Ulrich   Grasnick   in   Graal-Müritz   zurückgezogen   in   einem   kleinen   Bungalow.   So   findet   er Ruhe zum Schreiben…“ Gesamter Artikel Ostsee-Zeitung
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Ulrich Grasnick zum 80. Geburtstag Die Bezirksstadträtin Treptow-Köpenick Cornelia Flader, 23.5.2018, berlin.de „“Ich   gratuliere   Ulrich   Grasnick   ganz   herzlich   zu   seinem   80.   Geburtstag   und   wünsche   ihm   von   Herzen   alles   Gute,   Gesundheit,   Kreativität und Schaffenskraft…“ Gesamter Text
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Portrait Sten Britt, 2-2013, Küstenjournal Suche um Ausdruck „Seine Verse   sind   bedacht   und   eindringlich.   Unmöglich,   flüchtig   zu   erfassen.   Sein   Schaffen   trägt   dazu   bei,   Graal-Müritz   auch   heute   zu   einem Ort der Literatur zu machen…“ kuestenjournal.de         Seite 22
Portrait Sten Britt, 2014, Küstenjournal Chagall und kein Ende „Von der Begegnung mit Ulrich Grasnick, dem Meister gekonnter Knappheit, der wenigen und passenden Worte…“ Gesamter Text kuestenjournal
t t Reinhard Jirgl über das Köpenicker Lyrikseminar Interview im RBB-Kulturradio anläßlich der Verleihung des Büchnerpreises, 23.10.2010 „„Das war eine seltene Ausnahme im positiven Sinne in der DDR... Der Ulrich Grasnick hat diesen Zirkel geleitet und hat so einen harten Kern, sagen wir mal von acht Leuten wöchentlich, um sich gescharrt. Einmal traf man sich so drei bis vier Stunden und es wurde in der Tat wirklich nur am Wort gearbeitet. Es gab kein Gequatsche... sondern es ging darum, wenn jemand was hatte,Gedichte oder Prosa, …“ Auszug Interview       bei Ingeborg Gollwitzer, 10.07.2010 auf literaturkurier.net „Bereits 1971-1975 (also noch in der „DDR“) gab es für seine schriftstellerische Entwicklung entscheidende Impulse im Köpenicker Lyrikseminar. Hier trafen sich Autoren, die ihre Manuskripte vorstellten und unter Beratung des Dichterpaars Ulrich Grasnick und Charlotte Grasnick mit großer Intensität an ihren Texten arbeiteten. Zu diesem Lyrikkreis gehörten u. a. Benjamin Stein, Monika Helmecke, Fritz Leverenz, Elisabeth Hackel, Andreas Diehl, Michael Eric, Klaus Rahn. Reinhard Jirgl gehörte nie zu jener jüngeren Autorengeneration in der DDR, die während der 1980er Jahre vermehrt experimentelle Formen aufgriff;  auch wenn er lange Zeit nur für die Schublade schrieb.  Bei Reinhard Jirgl gilt, was für viel mehr junge Autoren gelten sollte. Sprache muss mit dem Leben wachsen! Heute gilt Jirgl als einer der wichtigsten und avanciertesten deutschen Autoren.“ Gesamter Text literaturkurier.net                  t t
Rezension zu Auf der Suche nach deinem Gesicht : Gedichte zu Johannes Bobrowski. Gedichte. Egmont Hesse, 23.11.2018, planetlyrik.de „Vom Glück dichterischer Berührung“ „…Die   doppelte   Nachdichtung,   welche   die   Malerei   ins   Dichterische   übersetzt   oder   die   Dichtung   abermals   lyrisiert,   lädt   zur   weiteren Nachdichtung   ein.   Sie   ist   der   Motor   der   Kunst,   das   andauernde,   wieder   und   wieder   auf   neue   Ebenen   gehobene   Gespräch.   Es   gibt   wenige Schriftsteller,   welche   durch   ihr   Handwerk   und   ihre   Sprachmächtigkeit   diese   sensitiven   wie   meditativen   Gespräche   führen   können.   Ulrich Grasnick    ist    einer    von    ihnen,    und    er    führt    diese    lyrischen    Gespräche    mit    sich    und    der   Welt    bis    heute    mit    bewunderungswürdiger Leichtigkeit und nachhaltiger Tiefenwirkung.…“ Gesamter Text
Inspiriert von Chagall Marco Ferst, 4.6.2018, nd Ulrich   Grasnick   zum   80.   Geburtstag „Bei Lesungen anlässlich zurückliegender runder Geburtstag von Ulrich Grasnick baute der Musikprofessor Günter Schwarze sein Porzellan- glockenspiel auf. Beide traten dann gemeinsam auf. Eine solche Vorstellung bleibt tief im Gedächtnis haften, das Glockenspiel ein exzellenter Hörgenuss.   Schwarze   vertonte   für   ein   Oratorium   zum Wiederaufbau   der   Dresdner   Frauenkirche   Grasnicks   Gedicht   »Das   Licht   der   Steine löscht die Nacht«…“ Gesamter Artikel
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Verleihung des Ulrich-Grasnick-Lyrickpreises 2018 Simone Jabobius, Tagesspiegel, 5.11.2018 „Quasi noch in den Kinderschuhen steckt ein Preis, der zum zweiten Mal verliehen wird…“ Gesamter Artikel
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Rezension zu den Gedichten „ Hölderlin“ und „Neue Nachricht für Paris“ Sture Packalén, 1986 Zum    Hölderlinbild    in    der    Bundesrepublik    und    der    DDR.   Anhand    ausgewählter Beispiele der produktiven Hölderlin Rezeption. „Auf   ähnliche Weise   werden      in   den   beiden   Gedichten   Ulrich   Grasnicks   „Hölderlin“   (1973)   und „Neue    Nachricht    für    Paris“    (1983)    Vergangenheit    und    Parallele        zu    einander    gesetzt    und gegenwärtige Erfahrungen zum Asudruck gebracht. ….“ Aus: Sture Pakalén, Acta Univ. Ups. Studia German. Ups. 28. Uppsala 1986, S.216-218 Gesamter Text
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Rezension zu Lesung/Buch Fels ohne Eile Ingeborg Ruthe, 18.12.2003, Berliner Zeitung Ein Fels bleibt immer am gleichen Ort „Die     Gedichte     waren     zuerst     da,     dann     entstanden     die     Bilder     von     den     Felstürmen     im Elbsandsteingebirge.   Der   aus   Pirna   stammende,   in   Berlin   lebende   Lyriker   Ulrich   Grasnick,   65, schrieb Verse   über   den   "Fels   ohne   Eile".   Im   Rhythmus   des Wanderers   sind   die   "Kindheitstürme" beschrieben   und   als   "Permosers   Traum"   die   weißen   Sandsteinbrüche   von   Rathen.   Auch   Bastei, Barbarine   und   der   hausbergähnliche   Lilienstein.   Grasnick   gönnt   dem   Leser   den   Canaletto-Blick über   Pirnas   Marktplatz,   lässt   ihn   das   Ablegen   eines   Elbdampfers   im   Frühnebel   miterleben   und   ist sich gewiss: "Ich komme zum Fels,/weiß, er steht dort,/wo ich ihn verließ"…“ Gesamter Text Berliner Zeitung
Rezension zu Lesung/Buch Fels ohne Eile Rolf Bäns, 6.12.2003, Sächische Zeitung Poesie der Stille „Sehr   still   war   es   am   Mittwoch Abend      in   der   Galerie   des   Pirnaer   Stadtmuseums   im   wahrsten Sinne   des Wortes,   als   Ulrich   Grasnick   vor   einem   aufmerksamen   Publikum   aus   seinem   neuen Buch    „Fels;    ohne    Eile"    las.    Der    Autor    fesselte    den    Hörer    durch    seine    stimmungsvolle Sprachdiktion   und   seinem   Empfinden   unserer   Heimat   gegenüber.   Fünfzig   Jahre   lebte   Grasnick selbst   in   der   Canalettostadt,   wurde   hier   geboren.   In   seinen   Gedichten   fängt   et   den   Alltag   ein ohne    heimatlichen    Schmalz.    Das    macht    Grasnicks    dichterisches   Tun    so    überzeugend.    In poetischer Weise   schreibt   und   umschreibt   er   uns   liebgewonnenes   und   zieht   seine   Kreise   weit über die Heimatstadt hinaus bis tief ins Elbsandsteingebirge…“
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Rezension zu Der vieltürige Tag Benjamin Stein, 25.02.2007, Turmsegler.net „Rückkehr „Wind    fährt    herab,/wir    sehen    den    Staub/nicht    im    Dunkel    –/Wir    finden/ein    verlassenes Feuer,/darin noch schwelt/die vergangene Stunde“ „…Nicht   von   ungefähr   haben   Ulrich   und   Charlotte   Grasnick   sich   mehrfach   gemeinsam   auf   den dichterischen Weg gemacht. Immer wieder sind ihre Gedichte auch Gespräch untereinander. Er hat oft und gern von seiner Reise zu Marc Chagall berichtet…“ Gesamter Text Turmsegler
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Rezension zu Fermate der Hoffnung.Hommage an Marc Chagall : Gedichte deutsch/russisch Hans-Dieter Schütt, nd, 1.12.2018 „In zwei Hände gegeben. Ulrich Grasnick: Poetische Hommage an Marc Chagall“ „…Der   Maler   Marc   Chagall   und   Ulrich   Grasnick   -   einer   der   malerischsten   deutschen   Dichter. Paris   und   Pirna   sozusagen.   Immer   schon   ging   Grasnick   zu   den   Gemälden,   er   liebt   den   Zyklus,   als wandle   er   durch   Galerien.   Er   hat   Chagall   in   Frankreich   besucht,   und   bereits   frühere   Gedichtbände (»Liebespaar    über    der    Stadt«,    »Hungrig    von   Träumen«)    erzählen    die    Begegnung    mit    diesem Jahrhundertkünstler   (1887-   1985)   als   innige   Selbsterkundung   zwischen   den   Spannungspolen   Natur und   Kultur,   Bild   und   Gedanke.   Nun   eine   Sammlung   deutsch   und   russisch   -   auch   mit   jüngeren Versen…“ Gesamter Text nd
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Nachwort   zu   Auf   der   Suche   nach   deinem   Gesicht :   Gedichte   zu   Johannes   Bobrowski. Gedichte. Dr. Martin A. Völker „Vom Glück dichterischer Berührung“, 27.11.2018 …Was    Ulrich    Grasnick    in    dem    Gedicht    „Ahornallee    26“    formuliert,    ist    einerseits    als künstlerisches   Selbstverständnis   zu   deuten,   das   die   Grenzen   zwischen   den   Künsten   niederreißt und   Verbindungswege   anlegt.   Andererseits   steckt   darin   die   Quintessenz   einer   im   Ästhetischen geborgenen   politischen   Haltung,   die   Grasnick   mit   dem   Kunstphysiologen   Friedrich   Schiller   und mit den Kunstmetaphysikern der deutschen Romantik verbindet:…“ Gesamter Text .planetlyrik.de
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Rezension zu Fermate der Hoffnung Volkmar Eltzel, 10.2.2019, Lichtenberg-Marzhahn-Plus.de „…ANTHEA   ist   Mitglied   der   Gemeinschaft   der   Independent Verlage,   unabhängig   von   Konzernen. „Fermate   der   Hoffnung“   heißt   eine   der   jüngsten   Neuerscheinungen   von   2018.   Ulrich   Grasnick schrieb   die   Hommage   an   den   Poeten   und   französischen   Maler   russisch-jüdischer   Herkunft   Marc Chagall. Ein kleiner, feiner Gedichtband in Deutsch und Russisch…“ lichtenbergmarzahnplus.de
Ulrich Grasnick zum 80. Geburtstag Marco Ferst, 1.6.2018, Ostsee-Zeitung Immer wieder Marc Chagall „Der   Dichter   Ulrich   Grasnick   feiert   am   4.   Juni   seinen   80.   Geburtstag   /   Lesung   am   5.   Juni   im Heimatmuseum   Graal-Müritz…In   den   Sommermonaten   lebt   und   arbeitet   der   Lyriker   Ulrich Grasnick   in   Graal-Müritz   zurückgezogen   in   einem   kleinen   Bungalow.   So   findet   er   Ruhe   zum Schreiben…“ Gesamter Artikel Ostsee-Zeitung
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Portrait Sten Britt, 2-2013, Küstenjournal Suche um Ausdruck „Seine Verse   sind   bedacht   und   eindringlich.   Unmöglich,   flüchtig   zu   erfassen.   Sein   Schaffen   trägt dazu bei, Graal-Müritz auch heute zu einem Ort der Literatur zu machen…“ kuestenjournal.de         Seite 22
Portrait Sten Britt, 2014, Küstenjournal Chagall und kein Ende „Von   der   Begegnung   mit   Ulrich   Grasnick,   dem   Meister   gekonnter   Knappheit,   der   wenigen   und passenden Worte…“ Gesamter Text kuestenjournal
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Reinhard Jirgl über das Köpenicker Lyrikseminar Interview     im     RBB-Kulturradio     anläßlich     der    Verleihung     des     Büchnerpreises, 23.10.2010 „„Das   war   eine   seltene Ausnahme   im   positiven   Sinne   in   der   DDR...   Der   Ulrich   Grasnick   hat   diesen Zirkel   geleitet   und   hat   so   einen   harten   Kern,   sagen   wir   mal   von   acht   Leuten   wöchentlich,   um   sich gescharrt.   Einmal   traf   man   sich   so   drei   bis   vier   Stunden   und   es   wurde   in   der Tat   wirklich   nur   am Wort    gearbeitet.    Es    gab    kein    Gequatsche...    sondern    es    ging    darum,    wenn    jemand    was hatte,Gedichte oder Prosa, …“ Auszug Interview      bei Ingeborg Gollwitzer, 10.07.2010 auf literaturkurier.net „Bereits   1971-1975   (also   noch   in   der   „DDR“)   gab   es   für   seine   schriftstellerische   Entwicklung entscheidende     Impulse     im     Köpenicker     Lyrikseminar.     Hier     trafen     sich    Autoren,     die     ihre Manuskripte   vorstellten   und   unter   Beratung   des   Dichterpaars   Ulrich   Grasnick   und   Charlotte Grasnick   mit   großer   Intensität   an   ihren   Texten   arbeiteten.   Zu   diesem   Lyrikkreis   gehörten   u.   a. Benjamin   Stein,   Monika   Helmecke,   Fritz   Leverenz,   Elisabeth   Hackel, Andreas   Diehl,   Michael   Eric, Klaus   Rahn.   Reinhard   Jirgl   gehörte   nie   zu   jener   jüngeren   Autorengeneration   in   der   DDR,   die während   der   1980er   Jahre   vermehrt   experimentelle   Formen   aufgriff;      auch   wenn   er   lange   Zeit   nur für   die   Schublade   schrieb.      Bei   Reinhard   Jirgl   gilt,   was   für   viel   mehr   junge Autoren   gelten   sollte. Sprache    muss    mit    dem    Leben    wachsen!    Heute    gilt    Jirgl    als    einer    der    wichtigsten    und avanciertesten deutschen Autoren.“ Gesamter Text literaturkurier.net
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Inspiriert von Chagall Marco Ferst, 4.6.2018, nd Ulrich   Grasnick   zum   80.   Geburtstag „Bei    Lesungen    anlässlich    zurückliegender    runder    Geburtstag    von    Ulrich    Grasnick    baute    der Musikprofessor Günter Schwarze sein Porzellan- glockenspiel    auf.    Beide    traten    dann    gemeinsam    auf.    Eine    solche   Vorstellung    bleibt    tief    im Gedächtnis haften, das Glockenspiel ein exzellenter Hörgenuss.   Schwarze   vertonte   für   ein   Oratorium   zum Wiederaufbau   der   Dresdner   Frauenkirche Grasnicks Gedicht »Das Licht der Steine löscht die Nacht«…“ Gesamter Artikel
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